Der Vierkampf besteht aus folgenden Wettkampfteilen: Gehorsamsübung, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf.

  1. Gehorsamsübung
    Die Gehorsamsprüfung beim Vierkampf 1 gleicht in etwa der Begleithundeprüfung (Unterordnung), also Leinenführigkeit, Freifolge, „Sitz und Platz“ jeweils aus der Bewegung, jedoch ohne Ablegen des Hundes unter Ablenkung und ohne Gruppe. Beim Vierkampf 2 müssen alle Übungen „in Freifolge“ (ohne Leine) gezeigt werden. Der Hund muss zusätzlich aus der Bewegung in das „Steh“ gebracht werden. Beim Vierkampf 3 müssen alle Übungen „in Freifolge“ (ohne Leine) gezeigt werden. Der Hund muss zusätzlich aus dem Schnellschritt ins „Platz“ und ebenso aus dem Schnellschritt in das „Steh“ gebracht werden.
  2. Hürdenlauf
    Beim Hürdenlauf springt der Hund auf einer Laufstrecke von 60 Metern (Vierkampf 1 + 2 ) gemeinsam mit dem Hundeführer über vier 30 cm hohe (je nach Altersklasse des Hundeführers) und 2 m breite Hürden, dabei muss der Hundeführer immer parallel nebenherlaufen. Nach 30m steht eine Wendestange die gemeinsam mit dem Hund umlaufen werden muss. Beim Vierkampf 3 beträgt die Laufstrecke insgesamt 80 Meter (mit Wendepunkt nach 40 Metern) und beinhaltet 6 Hürden. Die Bewertung erfolgt nach Laufzeit und Fehlerpunkten. Wird die Übung „in Freifolge“ gezeigt, gibt es beim Vierkampf 1 10 zusätzliche Punkte. Ab Vierkampf 2 muss alles in Freifolge gezeigt werden.
  3. Slalom
    Der Slalom erstreckt sich über eine Strecke von 65, 70 oder 75 Metern (Vierkampf 1, 2, 3). Hundeführer und Hund müssen dabei insgesamt 7 Stangentore durchlaufen – Start- und Zieltor und 5 weitere Tore, die im „Zick-Zack-Kurs“ aufgestellt sind. Dabei kann der Hund mit oder ohne Leine geführt werden (Vierkampf 1). Aber auch hier gibt es 10 zusätzliche Punkte, wenn der Hund frei geführt wird. Beim Auslassen von Toren gibt es Strafpunkte.
  4. Hindernislauf
    Der Hindernislauf ähnelt in einzelnen Teilen etwas dem Agility, jedoch durchläuft hier der Hund eine immer gleiche Hindernisbahn und der Hundeführer läuft immer rechts. Die Laufstrecke beträgt 75 m mit 8 verschiedenen Hindernissen, es werden 2 Durchgänge gelaufen. Die einzelnen Hindernisse sind:

    • Hürde 50 cm
    • Schrägwand (0,80m hoch/1,50m lang/1,00m breit)
    • Tunnel 3,50m/Laufdiele 4,50m
    • Tonne 0,8m Durchmesser
    • Reifen
    • Hoch-Weitsprung (1m weit, 1m breit, 35cm Höhe)
    • Hürde 45cm

 

 

 

Der Vierkampf besteht aus vier Disziplinen, die gemeinsam mit dem Hund bewältigt werden müssen.

  1. Hindernislauf
    Hat unser Vierbeiner erst gelernt alle Hindernisse zu überwinden, ist der Hindernislauf die schönste Disziplin für ihn, da er hier seinem Bewegungs- und Betätigungstrieb so richtig ausleben kann. Selbst Hunde die vom Naturell her nicht die temperamentvollsten sind, zeigen beim Laufen durch und über die Hindernisse plötzlich vorher nie festgestellte Schnelligkeit. Der Hundeführer läuft neben dem Hund, dieser kann angeleint oder freifolgend laufen.Folgende Hindernisse sind im Hindernislauf vorhanden:
  • Hürde 50cm hoch
  • Schrägwand 140cm hoch
  • Tunnel 3,5m lang
  • Laufdiele 4,5m lang und 65 cm hoch
  • Tonne 60cm Durchmesser
  • Reifen 70cm Durchmesser
  • Hoch-Weitsprung 35cm hoch und 1m breit

Den Hindernislauf kann man auch als Einzeldisziplin melden. Dies ist meist der Start in den Turnierhundesport.

  • Slalomlauf
    Der Hundeführer muss mit seinem Hund Torstangen durchlaufen, die in einem Zick-Zack-Kurs ausgesteckt sind. Auch diese Übung kann mit dem Hund an der Leine oder freifolgend ausgeführt werden. Wird der Hund dabei ohne Leine, also freifolgend geführt, so werden dafür Bonuspunkte vergeben.
  • Hürdenlauf
    Der Hund muss drei hintereinander aufgestellte, 50cm hohe Hürden überspringen. Hier läuft der Hundeführer unmittelbar rechts neben den Hürden her. Das Überspringen der einzelnen Hürden kann mit dem Hund an der Leine erfolgen, aber auch mit dem freifolgenden Hund.
  • Gehorsamsübung
    Verlangt werden Leinenführigkeit und Freifolge mit Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Als nächste Gehorsamsübung wird die Sitzübung verlangt. Diese Übung muss mit freifolgendem Hund gezeigt werden. Abschließend wird das Platzmachen des Hundes aus der Bewegung verlangt. Verbunden ist diese Übung mit dem Heranrufen des Hundes, Vorsitzen und Herumgehen zur Grundstellung. Auch diese Gehorsamsübung wird nur mit freifolgendem Hund absolviert.

 

    In der Turnierordnung für den Hundesport sind die Ausführungsbestimmungen genau ausgeführt. Wir können daraus ersehen, dass auch beim Turnierhundesport der Grundgehorsam des Hundes eine Notwendigkeit ist und eine wichtige Rolle spielt.